Umweltschutz im Alltag: So funktioniert´s

Umweltschutz im Alltag: So funktioniert´s

Umwelt schonen: Tipps für den Alltag



Aus einer recycelten 1,5-Liter-PET-Flasche werden drei hochwertige Schreibgerätegehäuse (bottle to pen) gewonnen.
Aus einer recycelten 1,5-Liter-PET-Flasche werden
drei hochwertige Schreibgerätegehäuse (bottle to pen) gewonnen.

Foto: djd/PILOT PEN (Deutschland) GmbH
(mpt-12/489). Die Energiewende ist ein großes, wichtiges Vorhaben für den Umwelt- und den Klimaschutz. Doch auch viele kleine Dinge können zu einem großen werden, wenn sich möglichst viele daran beteiligen. Wer häufiger vom Auto auf das Rad umsteigt, die Stecker von Ladegeräten nach dem Aufladen aus der Steckdose zieht und seinen Müll konsequent trennt, leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Energiewende und damit auch zu aktivem Klima- und Umweltschutz. Hier gibt es Tipps, wie sich auch mit kleinen Dingen Klima und Umwelt entlasten lassen.

Einfach mal ganz ausschalten


Etliche Geräte, wie Fernseher oder DVD-Player, verbrauchen selbst dann noch Energie, wenn sie gar nicht benutzt werden. Einige haben nicht einmal mehr einen Schalter, um sie richtig auszuschalten. Wie das Umweltbundesamt mitteilt, kosten diese Stand-by-Verluste die Nutzer rund vier Milliarden Euro jährlich. Um die Geräte gänzlich vom Stromnetz zu trennen, empfehlen sich schaltbare Steckdosenleisten, mit denen sich etliche Hundert Kilowattstunden Strom im Jahr einsparen lassen. Weiteres Stromsparpotenzial schlummert bei den Haushaltsgeräten: Wie die Stiftung Warentest errechnet hat, kann eine vierköpfige Familie durch den Kauf energiesparender Haushalts- und Küchengeräte mehr als 400 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Kurzstrecken mit dem Rad



Würde jede dritte Kurzstrecke mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt werden, könnten nach Angaben des Umweltbundesamts jährlich mehr als sieben Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. So ließe sich nicht nur aktiv etwas für die Umwelt tun, sondern auch für die eigene Gesundheit und Fitness. Aber auch im eigenen Garten kann man sich am Umweltschutz beteiligen: Schon ein neu gepflanzter Baum produziert mehr Sauerstoff, als ein einzelner Mensch während seines gesamten Lebens verbraucht.

Müll trennen - Umwelt und Klima entlasten



Das Müllaufkommen der Bundesrepublik Deutschland lag nach Informationen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2011 bei mehr als 380 Millionen Tonnen. Knapp drei Viertel der Abfälle wurden durch das Recycling stofflich verwertet. So wurden nicht nur unzählige Tonnen an umweltschädlichen Emissionen vermieden, die recycelten Kunststoffgranulate gelten heute auch als begehrte Rohstoffe. Wer also im Supermarkt eine leere Wasser- oder Limonadenflasche in den Rückgabeautomaten gibt, wird der alten PET-Flasche möglicherweise in anderer Gestalt wieder begegnen: Beispielsweise als Gelschreiber, wie dem "B2P" (bottle to pen) aus der umweltfreundlichen Schreibgeräteserie "Begreen" von Pilot Pen. Aus dem recycelten Kunststoff einer 1,5-Liter-PET-Flasche entstehen drei qualitativ hochwertige Stiftgehäuse, die ebenso "unkaputtbar" wie die Flaschen sind. In Strichstärken von 0,3 und 0,4 Millimetern gibt es die "grünen" Schreiber im Schreibwarenfachhandel und unter ( http://www.pilotpen-shop.de ) auch im Onlineshop.

Waschmittel sparsam dosieren



Auch wenn die Hersteller etwas anderes behaupten: Fast alle Waschmittel enthalten Stoffe, die biologisch nicht gänzlich abbaubar sind beziehungsweise Kleinstlebewesen in den Gewässern schädigen können. Mit der richtigen Dosierung des Waschmittels - abgestimmt auf den Verschmutzungsgrad der Wäsche und die Härte des Wassers - tragen verantwortungsbewusste Verbraucher zum Umweltschutz bei. Dabei gilt: Mehr Pulver führt nicht zu saubererer Wäsche, sondern nur zu höheren Waschmittelkosten und einer größeren Belastung unserer Gewässer. Wer zudem die Maschine nur voll beladen in Betrieb nimmt, kann auch einiges an Wasser- und Energiekosten einsparen.